Referenten des 8. Forums

Dr. Fritz Baur, Jg. 1945. Nach dem 2. Jur. Staatsexamen Anstellung beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe als Referatsleiter für Rechts- und Verwaltungsangelegenheiten, Kämmereileiter, stellver¬tretender Gesund-heitsdezernent, 1993 - 2007 Sozialdezernent  des Landschafts¬ver¬ban¬des mit den Zuständigkeitsbereichen Sozialhilfe, Hauptfürsorgestelle, Integra¬tionsamt; 1997 - 2008 Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe; seitdem Ehrenvorsitzender; 2007 - 2010 (Pensionierung) Erster Landesrat und Kämmerer. Ehren¬amtl. Mit¬glied versch. Aufsichts- und Vorstandsgremien, RA in Münster (www.fbaur.de).

 

Caspar Boshamer, Jg. 1961  ist staatl. geprüfter Krankenpfleger und Ergotherapeut. Von 1992 bis 2009 war er im Johanniterorden angestellt,
wo er 1992-1994 als Heimleiter im Johanniterhaus Gardelegen, 1994-2009 als Geschäftsführer der Johanniter Seniorenhäuser GmbH und 2001-2007 zusätzlich als Geschäftsführer der Johanniter Service Gesellschaft mbH tätig war. Er ist außerdem Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes der Kirchenprovinz Sachsen (DW-KPS) und bekleidet Positionen in verschiedenen Diak. Werken.

 

Stefanie Brandt ist seit 5 Jahren als Referentin im Strategischen Personal¬management im Ev. Johanneswerk zuständig, mit den Schwerpunkten Führungs- und Fachkräftenachwuchs sowie Personalcontrolling. Sie hat
Dipl.-Sozialarbeit studiert, ist Systemische Beraterin und studiert derzeit nebenberuflich Health Administration (MA). Zuvor sammelte sie in verschiedenen Feldern der sozialen Arbeit praktische Erfahrungen.

 

Mario Czaja, Jg. 1975, Senator für Gesundheit und Soziales in Berlin, ist Diplom-Betriebswirt (FH). Seit 1993 ist er Mitglied der CDU und engagiert sich seither in der Hellersdorfer Kommunalpolitik, wo er von 1995 bis 1999 Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung war. Seit 1999 ist er Mitglied der CDU-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und über¬nimmt seit 2001 Verantwortung als gesundheitspolitischer Sprecher und seit 2006 als stellvertr. Fraktionsvorsitzender für den Bereich der beson¬deren Herausforderungen in den östlichen Bezirken. Er setzt sich in ver¬sch. Vereinen ehrenamtlich für seinen Bezirk Marzahn-Hellersdorf ein.

 

Dr. h.c. Jürgen Gohde studierte evangelische Theorie und Erziehungs-wissenschaften. Er war von 1988 bis 1994 Landespfarrer für Diakonie in der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck, acht Jahre (bis 2006) Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, 2000-2007 Präsident des Europäischen Verbandes für Diakonie "Eurodiaconia" und drei Jahre Präsident der Bundes-arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Herr Dr. h.c. Gohde hatte Funktionen unter anderem im Deutschen Verein für öffentliche und private Für-sorge und in der Deutschen Krankenhausgesellschaft. Seit 2007 ist er Vorsitzen-der des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA).

 

Kornelia Hagen, Seniorwissenschaftlerin am Deutschen Institut für Wirtschafts-forschung (DIW Berlin), Abt. Informationsgesellschaft und Wettbewerb, arbeitet v.a. zu Verbraucherpolitik und –forschung sowie zu Wohlfahrtsmärkten. Sie ist Diplom-Volkswirtin und -Wirtschaftspädagogin. Von 1993 bis 1996 wirkte sie an der Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik des Landes Berlin und an dem Aufbau der sozialen Infrastruktur im Ostteil Berlins mit. Von 1996 bis 2003 war sie als wissenschaftl. Mitarbeiterin am DIW v.a. in den Bereichen Innovations- und Beschäftigungsförderung tätig und forschte 2001/02 an der Clark University, Worcester, Mass. (USA). Außerdem ist sie Mitglied des wissenschaftl. Beirats Verbraucher- und Ernährungspolitik beim BM für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft.

 

Thomas Ilka, Jg. 1965, Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit, ist Diplom-Volkswirt und war 1993-1996 Büroleiter für Paul K. Friedhoff (wirt-schaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion). Ab 1999 war er in ver-schiedenen leitenden Funktionen beim Deutschen Industrie- und Handels-kammertag (DIHK) in Berlin und Brüssel tätig; darunter von 2001 bis 2004 als Büroleiter des Hauptgeschäftsführers des DIHK, Dr. Martin Wansleben, und seit 2007 als Bereichsleiter des DIHK für Europa, Umwelt und Energie sowie als Leiter der Vertretung des DIHK bei der Europäischen Union in Brüssel.

 

Manuel Jahnel, ist seit 2007 Referent für Qualitätsmanagement und Konzept-arbeit im Aufgabenfeld Altenhilfe der stiftung st. franziskus heiligenbronn. Er ist Diplom-Sozialwirt und absolviert derzeit eine Weiterqualifikation im Rahmen eines Masterstudiengangs an der Hochschule Weingarten.

 

Christoph Jaschke, Jg. 1970, Geschäftsführer der Heimbeatmungsservice Brambring Jaschke GmbH, ist staatl. geprüfter Krankenpfleger und studierte an den Hochschulen München, Mainz und Weihenstephan. Seit 2008 ist er Kongresspräsident des Münchner außerklinischen Intensiv Kongresses MAIK 2008 – 2012. Als Geschäftsführer der IHCC Intensive Home Care Consulting GmbH hält er Vorträge und ist in der Beratung tätig. Außerdem gibt er die vierteljährliche Fachzeitung „Gepflegt durchatmen. Fachzeitung für außerklinische Intensivversorgung“ heraus.

 

Ulrich Jursch, Prokurist und Leiter des Zentralen Bestandsmanagements der degewo Aktiengesellschaft, ist Jurist. Er leitete das Kundencenter der Viterra Rhein-Main GmbH, war Projektleiter und Leiter Zentralaufgaben Immobilienmanagement bei der HOWOGE Wohnungsgesellschaft mbH in Berlin und war Referent bei der Bundesanstalt für vereinigungs¬be¬dingte Sonderaufgaben.

 

Helmut Kneppe, Jg. 1952, ist Sozialdezernent des Kreises Siegen-Wittgenstein. Er absolvierte sein Studium 1975 bis 1978 an der Ver-waltungs- und Wirtschaftsakademie in Hagen mit dem Schwerpunkt Wirtschaftswissenschaften, und dem Abschluss als Diplom-Kommunal-beamter. Bis 1999 war er in verschiedenen Funktionen der Kreisver-waltung Siegen, später der Kreisverwaltung Siegen-Wittgenstein tätig (Sachbearbeitung, Fachgebietsleitung, Amtsleitung). In dieser Zeit – bis 1999 – Berufung zum ehrenamtlichen Beisitzer am Sozialgericht Dort-mund. 1999 bis 2003 war er persönlicher Referent des Landrates; ab 2001 in Personalunion Dezernent für Personal und Organisation.

 

Alexander Künzel, Jg. 1956, Vorstandsvorsitzender der Bremer Heim-stiftung, ist gelernter Bankkaufmann und Tageszeitungsredakteur und studierte in Hamburg evangelische Theologie. Fünf Jahre lang war er der Pressesprecher und persönliche Referent des damaligen Bremer Sozial-senators und Bürgermeisters Dr. Henning Scherf. Er ist u.a. Sprecher des Projekts SONG (Soziales Neu gestalten), Kurator des Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA), Vorsitzender Kuratorium Herrnhuter Diako¬nie und Mitglied im Aufsichtsrat der Sparkasse Bremen AG.

 

Armin Lang war fast 25 Jahre Mitglied des Saarländischen Landtages. Er arbeitete beim Internationalen Bund für Sozialarbeit und beim Dia-ko¬nischen Werk, leitete ein Evangelisches Bildungszentrum und hatte Lehraufträge an Hochschulen. Von 1990-2010 Leiter der Landes-vertretung der Ersatzkassen des Saarlandes und von 2003-2010 Leiter der Landesvertretung der Ersatzkassen von Rheinland-Pfalz. Seit 2009 Vorsitzender des Bundesausschusses des Sozialverbandes VdK.

 

Prof. Dr. med. habil. Andrea Morgner-Miehlke, Jg. 1971, Leiterin des Bereiches Netzwerke und Kooperationen im Geschäftsbereich Vor-stand, Organisations- und Unternehmensentwicklung am Universitäts-klinikum Dresden, hat in München Humanmedizin studiert. Nach einem 2-jährigen DFG-Forschungsaufenthalt an der University of New South Wales, Sydney, Australien absolvierte sie die Weiterbildung zur Fach-ärztin für Innere Medizin und Gastroenterologie. Sie wird zum Februar 2012 die Ärztliche Direktion der Lanserhof Hamburg GmbH über-nehmen.

 

Matthias Ninke leitet seit 20 Jahren die Geschäftsstelle Berlin der Bank für Sozialwirtschaft AG. Nach einer Ausbildung bei der Berliner Spar¬kasse wechselte er in die BfS und durchlief verschidene Stabs-abteilungen und wurde dann stellvertretender Geschäftsstellenleiter.

 

Hubert Rehermann, Jg. 1969, ist examinierter Krankenpfleger. Nach seiner Ausbildung im Krankenhaus Brilon erfolgte die Weiterbildung zur Pflegedienstleitung im Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Pa-derborn. Von 2007 bis 2009 absolvierte er ein Fernstudium als Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen bei der Studiengemeinschaft Darm-stadt.

 

Günther Sauerbrey, Jg. 1948, Vice President der Merz Pharmaceuticals GmbH, ist Diplom-Kaufmann und arbeitet seit 1975 in leitenden Posi-tionen bei Merz Pharma. Er war von 1996 bis 2005 im Vorstand des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI) und initiierte 2001 das Zukunftsforum Demenz. Er veröffentlichte u.a. Texte zur Schnittstellenproblematik von gesetzlicher Kranken- und Pflegever-sicherung und zu den Defiziten in der geriatrischen Versorgung.

 

Georg Scheffler-Borngässer, Jg. 1961, Pressesprecher und Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising, Interne Kommunikation der Stiftung kreuznacher diakonie, ist Diakon und Diplom-Kommunikationswirt. Von 1991 bis 1998 war er Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung kreuznacher diakonie. Er arbeitet als Dozent an der Führungsakademie für Kirche und Diakonie und an der Diakonenausbildung Paulinum.

 

Dr. Irene Vorholz
Beigeordnete für Soziales und Arbeit, Deutscher Landkreistag.

 


Auf Worte müssen Taten folgen

Zum Jahr der Pflege 2011

Kommentar von Hilde Mattheis, Pflegepolitische Sprecherin der SPD Bundestagfraktion

 

Minister Rösler hat für 2011 das »Jahr der Pflege« ausgerufen. Seit Beginn des Jahres findet nun eine Dialogrunde nach der anderen statt. Passiert ist bisher wenig. Die Frage der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und der Weiterentwicklung der Pflegetransparenzkriterien wurde unzureichend gelöst. Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen warten immer noch auf die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs.
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Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit?

Vergütungsstudie – Teil 2: Die Gerechtigkeitslücke in der Sozialwirtschaft
Prof. Dr. Gabriele Moos & Sara Bode

 Die in der letzten conZepte vorgestellen Ergebnisse der bundesweiten Vergütungsstudie »Führungskräfte in der Sozialwirtschaft« identifizierten marktübliche Vergütungshöhen und -strukturen im Top-Management der Sozialwirtschaft. Zudem zeigten sich personen-, positions- und unternehmensbezogene Merkmale, die sich entscheidend auf die individuelle Gehaltssituation auswirken.

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Für eine würdevolle Pflege – heute und in Zukunft

Kommentar von Heinz Lanfermann
Pflegepolitischer Sprecher der FPD Bundestagsfraktion

Es werden bald zwanzig Jahre sein, dass die schwarz-gelbe Koalition die Pflegeversicherung auf den Weg gebracht hat.

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Zeit für neue Strukturen

Global denken – Lokal handeln – Regional wirtschaften!
Auch in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft?!

Während auf der einen Seite die Konzentrationsprozesse im Gesundheitswesen zunehmen – Fusionen bei den Krankenkassen, zunehmender Wettbewerb bei Kliniken und Pflegeeinrichtungen, steigendes Engagement ausländischer Investoren – müssen auf der anderen Seite Lösungen für die zukünftigen Versorgungstrukturen regional gefunden werden.

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Die Zukunft der Pflege beginnt jetzt

Kommentar von Elisabeth Scharfenberg, pflege- und altenpolitische Sprecherin der Bündnis 90/ Die Grünen Bundestagsfraktion

Im Heute werden die Grundsteine für das Morgen gelegt. Im Heute werden Entscheidungen mit Nachhaltigkeit getroffen, damit es ein erfolgreiches Morgen geben kann. Diese Gesetzmäßigkeit gilt auch für das Thema Pflege.

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