Forum zur Weiterentwicklung der Pflege und Pflegeversicherung
1. Forum zur Entbürokratisierung der Pflege

Steuerungsmöglichkeiten durch Praxis und Politik

Datum: 23.und 24.September 2004
Ort: Katholische Akademie, Berlin

 

1Forum1Im Herbst dieses Jahres werden erste, konkrete Gesetzesvorschläge zur Entbürokratisierung der Pflege vorliegen. Zu genau diesem Thema engagieren sich die contec GmbH Management- und Unternehmensberatung für die Sozial- und Gesundheitswirtschaft und der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe e.V. (VDAB) zusammen mit Vincentz Network intensiv – zuletzt mit der bundesweiten Aktion „Weniger Bürokratie – Mehr Pflege!“. Bei der Umsetzung der erzielten Ergebnisse seitens der Politik haben u. a. sowohl Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt als auch Bayerns Sozialministerin Christa Stewens ihre Unterstützung zugesagt.

Mit einer Veranstaltung direkt im Zentrum des bundespolitischen Herzens, dem 1. Forum zur „Entbürokratisierung der Pflege“ am 23./24. September 2004 in Berlin, sollen nun zukunftsweisende Steuerungsmöglichkeiten durch Praxis und Politik erschlossen werden. Ziel der Veranstaltung auf höchster Leitungsebene ist es, durch den Abbau unnötiger bürokratischer Vorschriften mehr Zeit für die direkte Pflege am Menschen zu gewinnen – auch unter Einbeziehung der Frage, wie Qualität in Zeiten leerer Kassen finanziert und damit auch geleistet werden kann.

Angesprochen sind hier sowohl Einrichtungsträger aus stationärer und ambulanter Altenhilfe als auch Vertreter aus Spitzenverbänden (z. B. der Leistungserbringer und Kostenträger), Verwaltung und Politik. Sie nutzen das Forum als bislang einmalige Plattform, um sich über weitere Handlungsschritte auszutauschen und konkrete Vorschläge zu diskutieren. Es werden Optimierungspotenziale und Weiterentwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt, so dass die dringend notwendigen Veränderungen beschleunigt angegangen werden können. Moderatoren der Veranstaltung sind Uwe Lötzerich, leitender Redakteur der Fachzeitschrift CAREkonkret (Vincentz Network, Medienpartner) und Birte Wimmer (Pressesprecherin des VDAB).

 
Auf Worte müssen Taten folgen

Zum Jahr der Pflege 2011

Kommentar von Hilde Mattheis, Pflegepolitische Sprecherin der SPD Bundestagfraktion

 

Minister Rösler hat für 2011 das »Jahr der Pflege« ausgerufen. Seit Beginn des Jahres findet nun eine Dialogrunde nach der anderen statt. Passiert ist bisher wenig. Die Frage der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf und der Weiterentwicklung der Pflegetransparenzkriterien wurde unzureichend gelöst. Pflegebedürftige sowie ihre Angehörigen warten immer noch auf die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs.
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Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit?

Vergütungsstudie – Teil 2: Die Gerechtigkeitslücke in der Sozialwirtschaft
Prof. Dr. Gabriele Moos & Sara Bode

 Die in der letzten conZepte vorgestellen Ergebnisse der bundesweiten Vergütungsstudie »Führungskräfte in der Sozialwirtschaft« identifizierten marktübliche Vergütungshöhen und -strukturen im Top-Management der Sozialwirtschaft. Zudem zeigten sich personen-, positions- und unternehmensbezogene Merkmale, die sich entscheidend auf die individuelle Gehaltssituation auswirken.

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Für eine würdevolle Pflege – heute und in Zukunft

Kommentar von Heinz Lanfermann
Pflegepolitischer Sprecher der FPD Bundestagsfraktion

Es werden bald zwanzig Jahre sein, dass die schwarz-gelbe Koalition die Pflegeversicherung auf den Weg gebracht hat.

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Zeit für neue Strukturen

Global denken – Lokal handeln – Regional wirtschaften!
Auch in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft?!

Während auf der einen Seite die Konzentrationsprozesse im Gesundheitswesen zunehmen – Fusionen bei den Krankenkassen, zunehmender Wettbewerb bei Kliniken und Pflegeeinrichtungen, steigendes Engagement ausländischer Investoren – müssen auf der anderen Seite Lösungen für die zukünftigen Versorgungstrukturen regional gefunden werden.

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Die Zukunft der Pflege beginnt jetzt

Kommentar von Elisabeth Scharfenberg, pflege- und altenpolitische Sprecherin der Bündnis 90/ Die Grünen Bundestagsfraktion

Im Heute werden die Grundsteine für das Morgen gelegt. Im Heute werden Entscheidungen mit Nachhaltigkeit getroffen, damit es ein erfolgreiches Morgen geben kann. Diese Gesetzmäßigkeit gilt auch für das Thema Pflege.

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